Handchirurgische Untersuchung

Preis ab
80 €

Über das Verfahren

Die handchirurgische Untersuchung ist eine fachärztliche Beratung für Erkrankungen und Verletzungen der Hand, der Finger, des Daumens, des Handgelenks und der angrenzenden Strukturen des Unterarms. Sie hilft zu klären, ob Beschwerden von einem Nerv, einer Sehne, einem Band, einem Gelenk, einem Knochen, einer Zyste, einer Narbe oder anderem Weichteilgewebe ausgehen.

Probleme an der Hand können Griffkraft, Feinmotorik, Schreiben, Computerarbeit, Sport, handwerkliche Tätigkeiten, Schlaf und Selbstständigkeit im Alltag beeinträchtigen. Die Untersuchung ist im Agram Krankenhaus in Zagreb verfügbar.

Wann eine handchirurgische Untersuchung sinnvoll sein kann

Eine fachärztliche Beurteilung kann angezeigt sein, wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren, nach einer Verletzung auftreten oder Arbeit und Alltag zunehmend einschränken. Häufige Gründe sind Schmerzen an Hand oder Handgelenk, eingeschränkte Beweglichkeit, Schwellung, Schwäche, verminderte Griffkraft, ein tastbarer Knoten, Fingersteifigkeit oder Probleme mit präzisen Bewegungen.

Taubheitsgefühl und Kribbeln in der Hand können mit einer Kompression oder Reizung des Medianus-, Ulnaris- oder Radialisnervs zusammenhängen. Die betroffenen Finger, nächtliche Beschwerden, Schwäche und die Verteilung der Symptome helfen bei der Einschätzung, ob die Ursache am Handgelenk, Ellenbogen, Unterarm oder an einer anderen Stelle des Nervenverlaufs liegt.

Handgelenkschmerzen können nach einem Unfall oder durch wiederholte Belastung entstehen. Betroffen sein können Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen, Knorpel, Ganglien oder Nerven. Der Handchirurg beurteilt, ob Schutz und Rehabilitation, zusätzliche Bildgebung, eine Injektion oder eine operative Abklärung sinnvoll sind.

Das Blockieren und Schnappen des Fingers kann entstehen, wenn eine Beugesehne nicht mehr frei durch ihre Sehnenscheide gleitet. Möglich sind Schmerzen an der Fingerbasis, morgendliche Steifigkeit, ein hör- oder fühlbares Schnappen oder ein vorübergehend gebeugt blockierter Finger. Die Untersuchung dient der Einschätzung des Schweregrades und der konservativen oder operativen Möglichkeiten.

Was der Handchirurg untersucht

Die Untersuchung dient nicht nur der Entscheidung über eine Operation. Bei vielen Patienten werden zunächst konservative Behandlung, zusätzliche Diagnostik, eine zeitweilige Ruhigstellung, Handtherapie oder eine Anpassung belastender Tätigkeiten empfohlen.

Beurteilt werden können:

  • Ort, Dauer und Verlauf von Schmerzen oder Sensibilitätsstörungen
  • Beweglichkeit von Fingern, Daumen, Hand und Handgelenk
  • Griffkraft, Pinzettengriff und Feinmotorik
  • Hautsensibilität und Verteilung von Taubheit oder Kribbeln
  • Sehnengleiten, Schnappen und Blockieren der Finger
  • Gelenkstabilität, Steifigkeit, Schwellung und Fehlstellung
  • Folgen früherer Wunden, Frakturen, Narben oder Operationen
  • Ganglien und andere Weichteilveränderungen
  • Durchblutung und Hinweise auf eine ausgeprägte Nervenschädigung

Die Untersuchung kann bei Karpaltunnelsyndrom, Kompression des Ulnarisnervs, Schnappfinger, de-Quervain-Tendovaginitis, Ganglien, Sehnen- oder Bandverletzungen, Frakturen, Gelenkinstabilität, Arthrose, Dupuytren-Kontraktur oder Folgen früherer Verletzungen sinnvoll sein.

Ablauf der Untersuchung

Schritt 1: Anfrage und medizinische Unterlagen

Vor dem Termin sollte beschrieben werden, wo sich die Beschwerden befinden, wann sie begonnen haben, ob eine Verletzung vorausging und welche Bewegungen die Symptome verstärken. Frühere Röntgenbilder, Ultraschall-, MRT- oder CT-Befunde, EMG- und Nervenleitungsbefunde, Arztberichte und Entlassungsbriefe können für die Beurteilung hilfreich sein.

Schritt 2: Krankengeschichte

Der Chirurg fragt üblicherweise nach Dauer und Verlauf der Beschwerden, Beruf, Sport, wiederholter Belastung, früheren Verletzungen und Operationen, Begleiterkrankungen und Medikamenten. Bei Taubheit sollte angegeben werden, welche Finger betroffen sind, ob die Beschwerden nachts auftreten und ob Schwäche oder das Fallenlassen von Gegenständen bemerkt wurde.

Schritt 3: Klinische Untersuchung

Untersucht werden Hand, Finger und Handgelenk, bei Bedarf auch Unterarm und Ellenbogen. Der Chirurg kann Handstellung, Druckschmerz, Schwellung, Bewegungsumfang, Kraft, Sensibilität und Durchblutung prüfen. Bestimmte Bewegungen oder leichter Druck können Beschwerden an Sehnen, Gelenken oder Nerven vorübergehend auslösen.

Schritt 4: Bildgebung und weitere Diagnostik

Vorhandene Befunde werden während des Termins beurteilt. Ein Röntgenbild kann bei Verdacht auf Fraktur, Arthrose oder eine Fehlstellung der Knochen empfohlen werden. Ultraschall kann Sehnen, oberflächliche Nerven und Zysten darstellen. Ein MRT kann detaillierte Informationen über Bänder, Knorpel, Sehnen und andere Weichteile liefern.

EMG und Nervenleitungsuntersuchungen können bei Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisnervenkompression oder eine andere periphere Nervenerkrankung sinnvoll sein. Nicht jeder Patient benötigt alle verfügbaren Untersuchungen.

Schritt 5: Behandlungsplanung

Nach der Untersuchung erklärt der Chirurg die wahrscheinliche Ursache der Beschwerden, ob weitere Diagnostik erforderlich ist und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen. Der Plan kann Beobachtung, Anpassung der Belastung, Schiene oder Orthese, Handtherapie, ärztlich empfohlene Medikamente, Injektion, weitere Bildgebung oder eine Operation umfassen.

Eine Operation wird nur erwogen, wenn der erwartete Nutzen zur Diagnose, zum Schweregrad, zur funktionellen Einschränkung, zur bisherigen Behandlung und zu den möglichen Risiken passt. Die Untersuchung verpflichtet den Patienten nicht zu einem Eingriff.

Wichtige Informationen

  • Leistungsart: ambulante fachärztliche Untersuchung
  • Schwerpunkt: Hand, Finger, Daumen, Handgelenk, Nerven, Sehnen, Gelenke und Weichteile
  • Vorbereitung: für die Untersuchung ist normalerweise kein Nüchternsein erforderlich
  • Hilfreiche Unterlagen: frühere Befunde, Bildgebung, EMG und Medikamentenliste
  • Mögliches Ergebnis: diagnostische Einschätzung und individueller Behandlungsplan
  • Operation: nicht in jedem Fall notwendig oder empfohlen

Was Sie ZagrebMed senden sollten

Geben Sie an, welche Hand und Finger betroffen sind, wie lange die Beschwerden bestehen, ob sie nach einer Verletzung begonnen haben und wie sie den Alltag beeinträchtigen. Beschreiben Sie Taubheit, nächtliche Symptome, Schnappen, Schwellung, Schwäche, Bewegungseinschränkung oder einen sichtbaren Knoten. Fügen Sie vorhandene Bilder, EMG-Befunde, Arztberichte und Informationen zur bisherigen Behandlung bei.

ZagrebMed kann die handchirurgische Untersuchung im Agram Krankenhaus organisieren und erläutern, welche Unterlagen vor dem Termin hilfreich sein können. Senden Sie eine Anfrage, um einen Termin und Informationen über den nächsten praktischen Schritt zu erhalten.

Der Kandidat

Die Untersuchung kann für Patienten mit anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen an Hand, Fingern, Daumen oder Handgelenk, Taubheit, Kribbeln, Schwäche, verminderter Griffkraft, Steifigkeit, Schwellung, Schnappen eines Fingers, einem Knoten, eingeschränkter Beweglichkeit oder Beschwerden nach einer Verletzung geeignet sein. Sie kann auch sinnvoll sein, wenn bisherige Behandlungen keine ausreichende Besserung gebracht haben, Bildgebung oder EMG fachärztlich beurteilt werden sollen oder eine Operation als mögliche Option genannt wurde. Schwere akute Verletzungen, deutliche Fehlstellungen, offene Wunden, starke Blutungen oder Durchblutungsstörungen erfordern eine dringende medizinische Untersuchung.

Vorbereitung

Für die Untersuchung sind normalerweise weder Nüchternsein noch eine besondere körperliche Vorbereitung erforderlich. Bringen Sie frühere Röntgen-, Ultraschall-, MRT- oder CT-Bilder und Befunde, EMG-Ergebnisse, Entlassungsbriefe, Facharztberichte und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Bereiten Sie eine kurze Beschreibung des Beginns der Beschwerden, der betroffenen Finger oder Handbereiche, belastender Tätigkeiten, nächtlicher Symptome und der Einschränkungen im Alltag vor. Bei Schwellung sollten Ringe und enger Schmuck frühzeitig entfernt werden.

Behandlung

Die Leistung umfasst eine ambulante fachärztliche Beratung. Der Chirurg prüft Krankengeschichte und vorhandene Befunde und untersucht Beweglichkeit, Kraft, Sensibilität, Durchblutung, Gelenkstabilität, Sehnenfunktion, Schwellung und schmerzhafte Bereiche. Klinische Tests können Schmerzen, Kribbeln, Schnappen oder Blockieren kurzfristig auslösen. Anschließend können weitere Diagnostik, konservative Behandlung, Injektion, Rehabilitation, Verlaufskontrolle oder Operation empfohlen werden. Ein Eingriff erfolgt nicht automatisch während der Untersuchung.

Das Ergebnis

Der Patient erhält in der Regel eine Erklärung zur wahrscheinlichen Ursache der Beschwerden, zu den möglicherweise betroffenen Strukturen und zur Notwendigkeit weiterer Untersuchungen. Der Plan kann konservative Behandlung, Handtherapie, vorübergehende Ruhigstellung, weitere Bildgebung, EMG, Injektion oder die Prüfung einer Operation umfassen. Die diagnostische Sicherheit hängt vom klinischen Befund und den verfügbaren Untersuchungen ab. Manche Erkrankungen können beim ersten Termin ausreichend eingeschätzt werden, während andere zusätzliche Bildgebung, elektrophysiologische Tests, Laboruntersuchungen oder eine Kontrolle benötigen.

Vorsichtsmaßnahmen

Die handchirurgische Untersuchung ist mit einem sehr geringen Risiko verbunden. Bestimmte Bewegungen oder Drucktests können Schmerzen, Kribbeln oder Schnappen kurzzeitig verstärken. Informieren Sie den Chirurgen über aktuelle Verletzungen, frühere Operationen, Implantate, Schwangerschaft, gerinnungshemmende Medikamente, Allergien, Diabetes und andere relevante Erkrankungen. Eine dringende Untersuchung ist erforderlich bei schwerer Verletzung, sichtbarer Fehlstellung, offener Wunde, plötzlichem Bewegungsverlust, kalter oder verfärbter Hand, rasch zunehmender Schwäche oder Infektionszeichen.

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Adrian Gjergjizi, Kroatien
Geprüfter Patient
Krankenhaus: Agram

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