Korrektur von eng stehenden Zähnen

Preis ab
2.200 €

Über das Verfahren

Die Korrektur eng stehender Zähne ist eine kieferorthopädische Behandlung, bei der Platz geschaffen oder neu verteilt wird, wenn Zähne überlappen, gedreht stehen, außerhalb des Zahnbogens durchbrechen oder nicht genügend Raum für eine geeignete Position haben. Patienten bemerken häufig zuerst eng stehende und fehlgestellte Zähne. Die Behandlungsplanung beschränkt sich jedoch nicht auf gerade Frontzähne. Beurteilt werden der verfügbare Platz, Position und Neigung einzelner Zähne, der Biss zwischen Ober- und Unterkiefer, Zahnfleisch und Zahnhalteapparat sowie die allgemeine Mundgesundheit.

Ein Zahnengstand kann klinisch als leicht, mittelgradig oder ausgeprägt beschrieben werden. Entscheidend sind das Platzdefizit und die Komplexität der erforderlichen Zahnbewegungen. Diese Einteilung eignet sich nicht zur Selbstdiagnose anhand eines Fotos. Zwei Patienten mit ähnlich aussehenden überlappenden Frontzähnen können aufgrund von Zahnbogenform, Biss, Zahnneigung, parodontaler Situation oder Kieferrelation unterschiedliche Behandlungspläne benötigen.

Was wird vor der Korrektur des Zahnengstands untersucht?

Der sinnvolle erste Schritt ist eine kieferorthopädische Untersuchung. Dabei wird beurteilt, wie viel Platz in jedem Zahnbogen vorhanden ist, welche Zähne gedreht oder verlagert sind, wie Ober- und Unterkieferzähne aufeinandertreffen und ob Zähne und Zahnfleisch ausreichend gesund für eine kieferorthopädische Bewegung sind. Wenn Platzmangel den Zahndurchbruch beeinflusst, können auch hochstehende Eckzähne oder andere nicht regelrecht durchgebrochene Zähne untersucht werden.

Die diagnostischen Unterlagen werden individuell ausgewählt. Sie können einen digitalen Intraoralscan, Fotografien von Zähnen und Gesicht sowie Röntgendiagnostik bei entsprechender Indikation umfassen. Nicht jeder Patient benötigt dieselben Aufnahmen. Ziel ist es, Zahn- und Wurzelpositionen, Stützgewebe, Zahndurchbruch, vorhandene Restaurationen und Bissverhältnisse zu verstehen, die den Behandlungsplan beeinflussen können.

  • Leistungsart: kieferorthopädische Untersuchung, Behandlungsplanung, aktive Zahnbewegung und Retention
  • Altersgruppen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene können eine Untersuchung oder Behandlung benötigen
  • Hauptoptionen: feste Zahnspangen und transparente Aligner, abhängig vom Befund
  • Platzgewinnung: mögliche Zahnbogenveränderung, approximale Schmelzreduktion, Zahnbewegung oder ausgewählte Extraktionen
  • Kontrollen: aktive Behandlung erfordert individuell geplante Termine und Mitarbeit des Patienten
  • Nach der Behandlung: Retention ist normalerweise erforderlich, um erneute Zahnbewegungen zu begrenzen

Konventionelle, ästhetische und selbstligierende Zahnspangen sowie Aligner

Konventionelle feste Zahnspangen sind eine etablierte Möglichkeit zur Behandlung von Zahnengstand. Die Brackets können aus Metall oder aus weniger auffälligem ästhetischem Material bestehen. Da die Apparatur fest auf den Zähnen sitzt, kann der Kieferorthopäde zahlreiche Zahnbewegungen kontrollieren, ohne darauf angewiesen zu sein, dass der Patient eine herausnehmbare Apparatur täglich einsetzt.

Selbstligierende Brackets verfügen über einen integrierten Mechanismus zur Aufnahme des Bogendrahts und benötigen keine klassischen elastischen oder metallischen Ligaturen. Auch Damon-Systeme wie Damon Ultima gehören zu dieser Gruppe. Ein selbstligierendes System kann sinnvoll sein, wenn seine mechanischen Eigenschaften zum Behandlungsplan passen. Es sollte jedoch nicht grundsätzlich als schneller, schmerzärmer, stabiler oder klinisch überlegen gegenüber konventionellen Brackets dargestellt werden. Entscheidend sind die erforderlichen Bewegungen, der Behandlungsplan und individuelle Faktoren.

Transparente Aligner können bei geeigneten Formen des Zahnengstands ebenfalls eingesetzt werden. Dabei bewegt eine geplante Folge herausnehmbarer Schienen die Zähne schrittweise. Ob Aligner geeignet sind, hängt von der Ausprägung des Engstands, den notwendigen Bewegungen, dem Biss und der konsequenten Tragezeit ab. Bei komplexen Bewegungen, ausgeprägtem Engstand, Extraktionsbehandlungen oder deutlichen Biss- und Kieferabweichungen können feste Apparaturen, zusätzliche Hilfsmittel oder kombinierte Verfahren erforderlich sein.

Wie kann ausreichend Platz geschaffen werden?

Für die Zahnkorrektur muss geplant werden, wo der benötigte Platz entstehen soll. In manchen Fällen können Form oder Breite des Zahnbogens innerhalb biologisch vertretbarer Grenzen kontrolliert verändert werden. Dabei handelt es sich um eine dentale beziehungsweise dentoalveoläre Erweiterung, also um Veränderungen der Zahnposition und der umgebenden Stützgewebe. Dies ist nicht dasselbe wie eine skelettale Erweiterung des Kiefers. Eine skelettale Erweiterung soll die knöcherne Basis des Oberkiefers verbreitern und erfordert andere Apparaturen und biologische Voraussetzungen, wobei Wachstum und skelettale Reife eine wichtige Rolle spielen.

Bei geringerem Platzbedarf kann eine approximale Schmelzreduktion in Betracht kommen. Dabei wird zwischen ausgewählten Zähnen eine genau kontrollierte Menge Zahnschmelz entfernt. Platz kann außerdem durch Bewegung bestimmter Zähne innerhalb des Zahnbogens geschaffen werden, gegebenenfalls auch durch Verlagerung hinterer Zähne. Bei stärkerem Engstand müssen zusätzlich Gesichtsprofil, Biss, Wurzelpositionen, parodontale Grenzen und langfristige Stabilität berücksichtigt werden.

Eine übermäßige Erweiterung des Zahnbogens oder ein zu starkes Verschieben der Zähne nach außen ist nicht für jeden Patienten geeignet. Dies kann zu unerwünschten Zahnneigungen, parodontalen Problemen oder einer stärker vorspringenden Front führen. Deshalb kann bei der Platzplanung auch der Zusammenhang mit vorstehenden Frontzähnen und vergrößertem Overjet relevant sein.

Die Extraktion ausgewählter Zähne bleibt deshalb für bestimmte Patienten eine medizinisch sinnvolle Behandlungsoption. Sie ist nicht bei jedem Engstand erforderlich, gleichzeitig sollte aber auch nicht versprochen werden, dass Extraktionen grundsätzlich vermeidbar sind. Die Entscheidung erfolgt nach Beurteilung von Platzdefizit, Zahn- und Wurzelpositionen, Biss, Profil, parodontalen Grenzen und realistischen Behandlungszielen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Es gibt keine allgemeine Regel, dass Zahnengstand erst ab dem zwölften Lebensjahr behandelt werden kann. Eine kieferorthopädische Untersuchung kann bereits sinnvoll sein, während bleibende Zähne noch durchbrechen, besonders bei ausgeprägtem Platzmangel, auffälligem Zahndurchbruch, schmalem Oberkiefer oder einer sich entwickelnden Bissabweichung. Manche Kinder benötigen zunächst lediglich Verlaufskontrollen, während bei anderen eine frühere Behandlung angezeigt sein kann.

Jugendliche werden häufig während oder nach Entwicklung der bleibenden Dentition behandelt. Auch bei Erwachsenen können Zähne kieferorthopädisch bewegt werden, sofern Zähne, Zahnfleisch und Stützgewebe dafür geeignet sind. Parodontitis, deutlicher Zahnfleischrückgang, umfangreiche Restaurationen, fehlende Zähne oder komplexe Vorbehandlungen können eine zusätzliche interdisziplinäre Planung erforderlich machen.

Wie läuft die Behandlung typischerweise ab?

Schritt 1: Anfrage und vorhandene Unterlagen

Vor der Terminplanung kann der Patient ZagrebMed sein Alter, das wichtigste Anliegen, Angaben zu früheren kieferorthopädischen Behandlungen, vorhandene Befunde und Röntgenaufnahmen sowie die realistische Möglichkeit für Kontrolltermine in Kroatien mitteilen. Fotos können das Anliegen veranschaulichen, reichen aber nicht aus, um eine endgültige Behandlungsmethode auszuwählen.

Schritt 2: Kieferorthopädische Untersuchung und Diagnostik

Der Kieferorthopäde untersucht Zähne, Zahnfleisch, Biss, Zahndurchbruch und verfügbaren Platz. Digitaler Scan, Fotografien und Röntgendiagnostik werden nach klinischer Notwendigkeit ergänzt. Aktive Karies, unzureichende Mundhygiene oder Zahnfleischerkrankungen sollten vor Beginn der aktiven Zahnbewegung behandelt oder stabilisiert werden.

Schritt 3: Individueller Behandlungs- und Platzplan

Der Plan legt fest, welche Bewegungen erforderlich sind, wie Platz geschaffen werden soll, ob feste Zahnspangen oder Aligner geeignet sind, ob zusätzliche Elemente notwendig werden und ob Extraktionen erwogen werden müssen. Die Methode sollte nicht allein nach Marke, Foto oder Preis ausgewählt werden.

Schritt 4: Aktive kieferorthopädische Behandlung

Feste Apparaturen bewegen die Zähne schrittweise über Brackets und Bogendrähte, während Aligner eine geplante Folge herausnehmbarer Schienen nutzen. Die Kontrollintervalle richten sich nach Apparatur, Behandlungsphase, erforderlichen Bewegungen und klinischem Verlauf. Es gibt kein einheitliches Kontrollintervall für alle Systeme und Patienten.

Schritt 5: Retention und Nachsorge

Nach der aktiven Behandlung hilft die Retention, die erreichten Zahnpositionen zu halten, während sich das umliegende Gewebe anpasst. Retainer können herausnehmbar, fest oder kombiniert eingesetzt werden. Art und Trageschema werden individuell festgelegt. Da sich Zähne nach einer kieferorthopädischen Behandlung erneut bewegen können, ist eine langfristige Retention häufig erforderlich.

Beschwerden, Mundhygiene und mögliche Risiken

Eine kieferorthopädische Behandlung sollte nicht als garantiert schmerzfrei dargestellt werden. Nach dem Einsetzen oder Nachstellen einer festen Zahnspange sowie beim Wechsel auf einen neuen Aligner können vorübergehend Druckgefühl, Empfindlichkeit beim Beißen oder Reizungen von Wangen und Lippen auftreten. Intensität und Dauer unterscheiden sich individuell.

Sorgfältige Mundhygiene ist während der Behandlung besonders wichtig. Plaque um Brackets oder unzureichende Reinigung kann das Risiko für Schmelzdemineralisation, Karies, Zahnfleischentzündungen und parodontale Probleme erhöhen. Weitere anerkannte Risiken sind Zahnfleischrückgang bei entsprechend veranlagten Patienten, unerwünschte Zahnbewegungen und Wurzelresorptionen. Geringfügige Veränderungen an den Wurzeln können während kieferorthopädischer Zahnbewegungen auftreten, während klinisch relevante ausgeprägte Resorptionen deutlich seltener sind und fachlich überwacht werden müssen.

Auch die Mitarbeit des Patienten beeinflusst den Verlauf. Dazu gehören Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen, das Tragen von Elastics oder Alignern nach Anweisung, sorgfältiger Umgang mit der Apparatur und die Einhaltung der Retention. Eine allgemeine Behandlungsdauer von 12 bis 18 Monaten kann daher nicht für alle Patienten zugesagt werden.

Kieferorthopädische Behandlung in Kroatien planen

ZagrebMed verbindet Patienten mit kieferorthopädischen Anbietern, die unterschiedliche Behandlungsmethoden anbieten. Verfügbare Möglichkeiten können konventionelle feste Metall- und ästhetische Zahnspangen, selbstligierende Metall- und ästhetische Systeme, Damon-Systeme sowie transparente Aligner umfassen. Viaorto hat konventionelle und selbstligierende feste Apparaturen, Damon Ultima sowie SPARK Express, Lite, Comprehensive und Unlimited bestätigt. Die Verfügbarkeit eines bestimmten Systems bedeutet nicht, dass es für jede Form oder Ausprägung des Zahnengstands geeignet ist.

Internationale Patienten sollten die gesamte Behandlungsstrecke und nicht nur einen Termin zum Einsetzen einer Apparatur planen. Erstuntersuchung und erforderliche Diagnostik bilden die Grundlage für den Plan, während spätere Kontrollen von Methode und Behandlungsphase abhängen. ZagrebMed kann vor der Reise klären, welche Unterlagen der Anbieter vorab benötigt und ob der notwendige Kontrollrhythmus mit den Reisemöglichkeiten des Patienten vereinbar ist.

Wenn Sie eine Korrektur eng stehender Zähne erwägen, können Sie ZagrebMed Ihr Alter, das wichtigste Anliegen, Angaben zu früheren kieferorthopädischen Behandlungen, vorhandene Befunde und Aufnahmen sowie Ihre Möglichkeiten für Kontrolltermine mitteilen. Der nächste Schritt ist eine kieferorthopädische Untersuchung mit individuellem Behandlungsplan, nicht die selbstständige Wahl eines Systems ausschließlich anhand eines Fotos oder Preises.

Der Kandidat

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit überlappenden, gedrehten, verlagerten oder aufgrund von Platzmangel fehlgestellten Zähnen können für eine kieferorthopädische Korrektur infrage kommen. Die Eignung hängt von Ausprägung des Engstands, Biss, Zahndurchbruch, parodontalem Zustand, Mundhygiene und den erforderlichen Bewegungen ab. Bei aktiver Zahnfleischerkrankung, unbehandelter Karies, unzureichender Mundhygiene oder anderen dentalen Problemen kann zunächst eine Behandlung oder Stabilisierung erforderlich sein. Komplexe skelettale oder okklusale Abweichungen können einen umfassenderen Behandlungsplan erfordern.

Vorbereitung

Die Vorbereitung beginnt mit einer kieferorthopädischen Untersuchung und der Erhebung der zahnmedizinischen und medizinischen Vorgeschichte. Beurteilt werden verfügbarer Platz, Zahnpositionen, Biss, Zahnfleisch und Mundgesundheit. Digitale Scans, Fotografien und Röntgenaufnahmen können bei entsprechender Indikation angefertigt werden. Vorhandene kieferorthopädische Unterlagen, Röntgenaufnahmen, Informationen zu früheren Zahnspangen oder Aligner-Behandlungen und relevante Zahnbefunde sollten mitgebracht oder vorab übermittelt werden. Internationale Patienten sollten außerdem angeben, wie häufig sie realistisch zu Kontrollen kommen können.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach einem individuellen kieferorthopädischen Plan. Je nach Befund können konventionelle Metall- oder ästhetische feste Zahnspangen, selbstligierende Systeme oder transparente Aligner eingesetzt werden. Platz kann durch kontrollierte Veränderungen des Zahnbogens, approximale Schmelzreduktion, Bewegung ausgewählter Zähne oder bei entsprechender Indikation durch Extraktionen geschaffen werden. Kontrollen werden nach Apparatur, Behandlungsphase, biologischer Reaktion und erforderlichen Zahnbewegungen geplant. Gute Mundhygiene, regelmäßige Termine und die Einhaltung der Anweisungen sind während der gesamten Behandlung wichtig.

Das Ergebnis

Ziel ist eine verbesserte Zahnstellung, eine geplante Verteilung der Zähne im verfügbaren Raum und ein funktionelleres Verhältnis der Zahnbögen innerhalb der biologischen Grenzen des Patienten. Eine bessere Zahnstellung kann zudem die Reinigung zwischen den Zähnen erleichtern. Ergebnis und Dauer hängen vom Ausgangsbefund, Biss, parodontalem Zustand, den erforderlichen Bewegungen, gegebenenfalls Alter und Wachstum sowie der Mitarbeit des Patienten ab. Eine dauerhaft unveränderte Zahnposition kann nicht garantiert werden, weshalb nach der aktiven Behandlung normalerweise ein individueller Retentionsplan erforderlich ist.

Vorsichtsmaßnahmen

Nach Einsetzen oder Nachstellen einer Zahnspange sowie nach einem Alignerwechsel können vorübergehend Druckgefühl, Zahnempfindlichkeit und Reizungen von Lippen oder Wangen auftreten. Unzureichende Plaquekontrolle erhöht das Risiko für Schmelzdemineralisation, Karies, Zahnfleischentzündungen und parodontale Probleme. Zu den bekannten Risiken gehören Zahnfleischrückgang bei anfälligen Patienten, Wurzelresorption, unerwünschte Zahnbewegungen und ein Wiederauftreten der Fehlstellung nach der Behandlung. Bei beschädigten Apparaturen, gelösten Retainern oder ungewöhnlichen und anhaltenden Beschwerden sollte der Kieferorthopäde kontaktiert werden.

ZagrebMed-Patientenbewertungen

Jan Erceg, Croatia
Geprüfter Patient
Krankenhaus: Ortolook

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Oliver Kunkic, Croatia
Geprüfter Patient

Schneller und hochwertiger Service.

F.A.Q.

Was verursacht Zahnengstand?

Zahnengstand entsteht, wenn im Zahnbogen nicht genügend Platz für alle Zähne in ihrer vorgesehenen Position vorhanden ist. Ursachen können Größe und Form der Zahnbögen, die Größe der Zähne, der Durchbruch bleibender Zähne, ein früher oder verzögerter Verlust von Milchzähnen und weitere Entwicklungsfaktoren sein. Die tatsächliche Ursache und das vorhandene Platzangebot sollten kieferorthopädisch beurteilt werden.

Wie werden eng stehende Zähne korrigiert?

Eng stehende Zähne werden anhand eines individuellen kieferorthopädischen Behandlungsplans korrigiert. Je nach Befund können konventionelle Metall- oder ästhetische feste Zahnspangen, selbstligierende Systeme oder transparente Aligner eingesetzt werden. Der notwendige Platz kann durch gezielte Zahnbewegungen, kontrollierte Veränderungen des Zahnbogens, approximale Schmelzreduktion oder bei entsprechender Indikation durch ausgewählte Extraktionen geschaffen werden.

Wie lange dauert die Korrektur von Zahnengstand?

Die Behandlungsdauer ist individuell. Sie hängt von der Ausprägung des Engstands, dem Biss, den erforderlichen Zahnbewegungen, der verwendeten Apparatur, der biologischen Reaktion und der Mitarbeit des Patienten ab. Nach Untersuchung und Diagnostik kann der Kieferorthopäde eine persönliche Einschätzung geben, die sich im Verlauf der Behandlung noch verändern kann.

Wie oft sollte ich zur kieferorthopädischen Kontrolle kommen?

Die Abstände zwischen den Kontrollen hängen von der verwendeten Apparatur, der Behandlungsphase und den geplanten Zahnbewegungen ab. Es gibt kein einheitliches Intervall für alle Patienten. Internationale Patienten sollten vor Behandlungsbeginn klären, wie häufig Kontrollen notwendig sind und ob sich diese mit ihren Reisen nach Kroatien vereinbaren lassen.

Ist eine feste Zahnspange die einzige Möglichkeit, Zahnengstand zu korrigieren?

Nein. Bei vielen Patienten können auch transparente Aligner eingesetzt werden. Ob eine feste Zahnspange oder Aligner geeigneter sind, hängt vom Ausmaß des Engstands, dem Biss, den notwendigen Zahnbewegungen und der Mitarbeit des Patienten ab. Komplexere Fälle können eine feste Apparatur, zusätzliche Hilfsmittel oder eine Kombination verschiedener Methoden erfordern.

Ist die Korrektur eng stehender Zähne schmerzhaft?

Eine kieferorthopädische Behandlung ist nicht vollständig frei von Beschwerden. Nach dem Einsetzen oder Nachstellen einer Zahnspange sowie beim Wechsel auf einen neuen Aligner können vorübergehend Druckgefühl, Empfindlichkeit beim Beißen oder Reizungen von Lippen und Wangen auftreten. Stärke und Dauer sind individuell unterschiedlich.

Kann ich eine Zahnspange tragen, wenn ich eine Nickelallergie habe?

Eine bekannte oder vermutete Nickelallergie sollte dem Kieferorthopäden vor Beginn der Behandlung mitgeteilt werden. Je nach Vorgeschichte und Art der Allergie können alternative Materialien oder Apparaturen geprüft werden. Die Auswahl sollte individuell erfolgen und nicht ausschließlich anhand der angegebenen Materialzusammensetzung eines Produkts.

Kann ich meine Zähne auch als Erwachsener korrigieren lassen?

Ja. Kieferorthopädische Zahnbewegungen sind auch im Erwachsenenalter möglich. Vor Behandlungsbeginn werden Zähne, Zahnfleisch und Zahnhalteapparat beurteilt. Bei Parodontitis, fehlenden Zähnen, umfangreichen Restaurationen oder einer früheren kieferorthopädischen Behandlung kann eine zusätzliche Planung notwendig sein.

Gibt es Risiken oder Komplikationen bei der Korrektur von Zahnengstand?

Wie jede kieferorthopädische Behandlung ist auch die Korrektur von Zahnengstand mit möglichen Risiken verbunden. Dazu gehören Schmelzdemineralisation und Karies bei unzureichender Mundhygiene, Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischrückgang bei anfälligen Patienten, Wurzelresorptionen und erneute Zahnbewegungen nach Abschluss der Behandlung. Regelmäßige Kontrollen und sorgfältige Mundhygiene helfen, viele dieser Risiken zu reduzieren.

Wie halte ich meine Zähne während der kieferorthopädischen Behandlung gesund?

Zähne, Zahnzwischenräume und die Bereiche um Brackets oder andere Apparaturen sollten täglich sorgfältig gereinigt werden. Zusätzlich sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und die frühzeitige Behandlung von Karies oder Zahnfleischentzündungen wichtig. Bei Alignern sollten auch die Schienen entsprechend den Anweisungen sauber gehalten werden.

Ivana, Patient Coordinator

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