TECAR Therapie

Preis ab
20 €

Über das Verfahren

Anwendung der TECAR Radiofrequenztherapie am Knie in einer klinischen Umgebung

Die TECAR Therapie ist ein nicht-invasives Radiofrequenzverfahren zur Stimulation der Geweberegeneration, Reduktion muskuloskelettaler Schmerzen und Unterstützung der funktionellen Wiederherstellung. Die Therapie basiert auf der kontrollierten Anwendung von Radiofrequenzenergie, die im Zielgewebe endogene Wärme erzeugt und biologische Reparaturprozesse aktiviert.

Im Gegensatz zu oberflächlichen Wärmemethoden fördert die TECAR Therapie eine tiefe zelluläre Aktivierung. Sie verbessert die lokale Durchblutung, erhöht die Sauerstoffversorgung und beschleunigt Stoffwechselprozesse in Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenkstrukturen.

Die TECAR Therapie wird häufig eingesetzt bei

  • Rückenschmerzen im Lendenbereich
  • Schulterschmerzen
  • Knieschmerzen

Darüber hinaus kommt sie bei Muskelzerrungen, Sehnenüberlastung, Gelenksteifigkeit und in der postoperativen Rehabilitation zur Anwendung.

Wirkmechanismus

Die Radiofrequenzenergie erzeugt einen kontrollierten thermischen Effekt im Gewebe, der zu folgenden biologischen Reaktionen führt

  • Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Förderung des Lymphabflusses
  • Reduktion entzündlicher Mediatoren
  • Stimulation der Kollagensynthese
  • Beschleunigung der Gewebereparatur

Die Behandlung kann im kapazitiven oder resistiven Modus erfolgen, abhängig davon, ob oberflächliche oder tiefere Strukturen behandelt werden sollen.

Technologie und Geräte

Die TECAR Therapie kann mit unterschiedlichen medizinischen Radiofrequenzsystemen durchgeführt werden. In einigen Einrichtungen wird die Behandlung mit dem INDIBA Gerät durchgeführt, das kontrollierte Radiofrequenzenergie nutzt, um eine optimierte Tiefenstimulation und regenerative Reaktion zu erreichen.

Obwohl sich technische Details je nach System unterscheiden können, basiert das therapeutische Prinzip auf der Erzeugung endogener Wärme und der Aktivierung zellulärer Reparaturmechanismen. Die Wahl des Geräts hängt vom klinischen Protokoll und der Erfahrung des Anbieters ab.

Rolle im Rehabilitationskonzept

Vor Beginn der TECAR Therapie wird eine klinische Untersuchung empfohlen, um die Ursache der Beschwerden zu bestimmen. In vielen Fällen wird eine muskuloskelettale Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um strukturelle Veränderungen zu erkennen und eine gezielte Therapieplanung zu ermöglichen.

Die TECAR Therapie ist häufig Bestandteil eines umfassenderen Rehabilitationsprogramms, das manuelle Therapie, therapeutische Übungen und eine schrittweise Belastungssteuerung einschließen kann.

Der Kandidat

Die TECAR Therapie eignet sich für Patienten mit akuten oder chronischen muskuloskelettalen Schmerzen, Weichteilverletzungen, Gelenkfunktionsstörungen sowie für die postoperative Rehabilitation. Besonders geeignet ist sie bei anhaltenden Lendenwirbelsäulenbeschwerden, Schulterdysfunktionen oder Überlastungssyndromen des Knies.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Die zu behandelnde Region sollte gut zugänglich sein. Patienten sollten den Therapeuten über implantierte elektronische Geräte, Schwangerschaft, aktive Infektionen oder andere relevante Erkrankungen informieren.

Behandlung

Eine Sitzung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Auf die Haut wird eine leitfähige Creme oder ein Gel aufgetragen, anschließend bewegt der Therapeut den Applikator über das Behandlungsgebiet. Während der Therapie wird meist eine angenehme Wärmeempfindung wahrgenommen. Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach Schweregrad und Dauer der Beschwerden.

Das Ergebnis

Viele Patienten berichten bereits nach den ersten Behandlungen über eine Schmerzreduktion und verbesserte Beweglichkeit. Optimale Ergebnisse werden in der Regel durch einen kurzen Therapiezyklus in Kombination mit aktiver Rehabilitation erzielt.

Vorsichtsmaßnahmen

Die TECAR Therapie gilt als sicheres Verfahren. Sie wird nicht empfohlen bei Patienten mit Herzschrittmachern oder aktiven implantierten elektronischen Geräten, bei malignen Erkrankungen im Behandlungsbereich, bei aktiven Infektionen sowie während der Schwangerschaft im behandelten Areal.

F.A.Q.

Was ist die TECAR-Therapie und wie funktioniert sie?

Die TECAR-Therapie (Transfer of Energy Capacitive and Resistive) ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, die Radiofrequenzenergie nutzt, um die Geweberegeneration zu fördern. Sie verbessert die Mikrozirkulation, erhöht die Sauerstoffversorgung und beschleunigt natürliche Heilungsprozesse in Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken.

Ist die TECAR-Therapie schmerzhaft?

Die Behandlung ist in der Regel angenehm und gut verträglich. Patienten verspüren meist eine wohltuende Wärme im behandelten Bereich. Die Intensität kann individuell angepasst werden.

Welche Beschwerden können behandelt werden?

Sie wird bei Muskelzerrungen, Sehnenentzündungen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Sportverletzungen und in der postoperativen Rehabilitation eingesetzt. Auch bei chronischen Entzündungen und degenerativen muskuloskelettalen Erkrankungen ist sie wirksam.

Wie viele Sitzungen sind erforderlich?

Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Diagnose und dem Schweregrad ab. Akute Verletzungen können sich nach wenigen Behandlungen verbessern, während chronische Beschwerden einen strukturierten Therapieplan über mehrere Wochen erfordern.

Gibt es Kontraindikationen?

Die TECAR-Therapie ist nicht geeignet für Patienten mit Herzschrittmachern, aktiven Infektionen, malignen Erkrankungen im Behandlungsbereich, Schwangerschaft in bestimmten Körperregionen oder schweren Durchblutungsstörungen. Vor Beginn ist eine fachärztliche Beurteilung erforderlich.

Ivana, Patient Coordinator

Senden Sie eine Anfrage für die Behandlung

Beginnen Sie noch heute mit einer erfolgreichen Behandlung. Füllen Sie das Formular mit Ihren Daten aus, wählen Sie die gewünschte Leistung aus und wir verbinden Sie mit den besten Ärzten in Zagreb.

Ivana, Patientenkoordinatorin von ZagrebMed