Stoßwellentherapie
Über das Verfahren

Die Stoßwellentherapie ist ein nicht-invasives Behandlungsverfahren, das hochenergetische akustische Wellen nutzt, um die Geweberegeneration zu stimulieren und chronische muskuloskelettale Schmerzen zu reduzieren. Sie wird vor allem bei Sehnenerkrankungen und Überlastungssyndromen eingesetzt, die auf konservative Maßnahmen nicht ausreichend ansprechen.
Die Therapie wirkt durch kontrollierte mechanische Impulse, die in das betroffene Gewebe eingebracht werden. Diese Impulse fördern die lokale Durchblutung, aktivieren zelluläre Reparaturmechanismen und unterstützen die Kollagenneubildung.
Die Stoßwellentherapie wird häufig empfohlen bei
- Plantarfasziitis
- Chronischen Schulterschmerzen
- Achillessehnentendinopathie
- Lateraler Epicondylitis
- Patellarsehnentendinopathie
- Kalkschulter
Vor Beginn der Behandlung wird häufig eine diagnostische Abklärung durchgeführt, beispielsweise durch eine muskuloskelettale Ultraschalluntersuchung einer einzelnen Region, um strukturelle Veränderungen präzise zu identifizieren und die Therapie gezielt zu planen.
Wirkmechanismus
Die akustischen Wellen erzeugen eine kontrollierte Mikrostimulation des Gewebes und lösen biologische Reparaturprozesse aus, darunter
- Verbesserung der Mikrozirkulation
- Stimulation von Wachstumsfaktoren
- Neubildung von Blutgefäßen
- Reduktion schmerzvermittelnder Substanzen
Das Verfahren erfordert keine Anästhesie und keinen chirurgischen Eingriff.
Wann wird die Therapie kombiniert?
In ausgewählten Fällen kann die Stoßwellentherapie Teil eines umfassenderen Rehabilitationskonzeptes sein. Bei Patienten mit chronischer Wirbelsäulenüberlastung kann sie mit einer spinalen Dekompressionstherapie kombiniert werden, sofern dies medizinisch sinnvoll ist.
Ein multimodaler Ansatz wird insbesondere bei komplexen muskuloskelettalen Erkrankungen angewendet, bei denen mechanische Belastung und degenerative Veränderungen gleichzeitig vorliegen.
Der Kandidat
Die Therapie eignet sich für Patienten mit chronischen Sehnenschmerzen, Enthesiopathien, Plantarfasziitis, Sehnenverkalkungen und Überlastungssyndromen, die seit mehreren Wochen bestehen. Sie ist besonders angezeigt, wenn herkömmliche physiotherapeutische Maßnahmen keine ausreichende Besserung erzielt haben.
Vorbereitung
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Die zu behandelnde Region sollte gut zugänglich sein. Patienten sollten den Arzt über eine bestehende Antikoagulation, Gerinnungsstörungen oder relevante Vorerkrankungen informieren.
Behandlung
Eine Sitzung dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten. Ein Gel wird auf die Haut aufgetragen und ein Handgerät überträgt akustische Impulse auf das betroffene Gewebe. Während der Behandlung kann ein leichtes Druck- oder Schmerzgefühl auftreten, das meist gut toleriert wird. In der Regel sind drei bis fünf Sitzungen erforderlich, abhängig von Schweregrad und Dauer der Beschwerden.
Das Ergebnis
Die Besserung erfolgt meist schrittweise über mehrere Wochen. Viele Patienten berichten innerhalb eines Monats nach Abschluss der Behandlung über eine deutliche Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung.
Vorsichtsmaßnahmen
Die Stoßwellentherapie gilt als sicheres Verfahren. Sie wird nicht empfohlen bei Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft im Behandlungsbereich, aktiven Infektionen, malignen Erkrankungen im Zielgebiet sowie in der Nähe von Wachstumsfugen bei Kindern.

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