Untersuchung beim Fußchirurgen
Über das Verfahren
Die Untersuchung beim Fußchirurgen ist eine fachärztliche Abklärung von Schmerzen, Verletzungen, Fehlstellungen, Schwellungen, funktionellen Einschränkungen und anderen Beschwerden am Fuß. Ziel der Untersuchung ist es, mögliche betroffene Strukturen zu erkennen, die Notwendigkeit weiterer Diagnostik zu beurteilen und einen geeigneten Behandlungsplan festzulegen. Die Untersuchung ist im Agram Krankenhaus in Zagreb verfügbar.
Patienten vereinbaren diesen Termin häufig, wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren, das Gehen beeinträchtigen oder sich durch angepasste Schuhe, reduzierte Belastung, Physiotherapie, Medikamente oder eine andere erste Behandlung nicht ausreichend gebessert haben. Eine chirurgische Untersuchung bedeutet nicht automatisch, dass eine Operation notwendig ist. Viele Erkrankungen des Fußes können konservativ behandelt werden. Eine Operation wird erst erwogen, wenn Diagnose, Beschwerdegrad, strukturelle Veränderungen und bisherige Behandlung dafür sprechen.
Welche Beschwerden untersucht werden können
Der Fußchirurg kann Beschwerden an Ferse, Fußgewölbe, Vorfuß, Zehen, Gelenken, Sehnen, Bändern, Knochen, Nerven, Haut und Nägeln sowie die Belastungsverteilung beim Stehen und Gehen beurteilen.
Vorfußschmerzen können mit mechanischer Überlastung, Metatarsalgie, Morton-Neurom, Stressverletzung, Gelenkinstabilität, Zehenfehlstellung oder veränderter Druckverteilung unter den Mittelfußköpfchen zusammenhängen. Die Untersuchung hilft, diese Möglichkeiten voneinander abzugrenzen und zu entscheiden, ob Röntgen, Ultraschall, MRT oder eine andere Abklärung erforderlich ist.
Fersenschmerzen können von der Plantarfaszie, der Achillessehne, dem Fersenpolster, einem Schleimbeutel, einem Knochen, einem Nerv oder angrenzenden Gelenken ausgehen. Die genaue Schmerzstelle, Beschwerden bei den ersten Schritten am Morgen sowie der Zusammenhang mit Aktivität, Schuhwerk und lokalem Druck unterstützen die klinische Beurteilung.
Schmerzen und Schwellungen am Zehennagel können durch einen eingewachsenen Nagel, eine Entzündung des Nagelwalls, eine Infektion, eine Verletzung oder einen verdickten beziehungsweise verformten Nagel entstehen. Der Spezialist kann beurteilen, ob eine örtliche Behandlung genügt, ein kleiner Eingriff sinnvoll ist oder eine andere Fachrichtung den zugrunde liegenden Befund behandeln sollte.
Weitere Gründe für die Untersuchung sind Hallux valgus, Hammer- oder Krallenzehen, Plattfuß, Hohlfuß, schmerzhafte Hornhaut, Frakturverdacht, Sportverletzungen, Sehnenprobleme, Gelenksteife, wiederkehrende Sprunggelenkinstabilität und Beschwerden nach einer früheren Fußoperation.
Wichtige Informationen zur Untersuchung
- Leistungsart: fachärztliche Untersuchung und Behandlungsplanung
- Durchführung: ambulante Sprechstunde
- Häufige Gründe: anhaltende Schmerzen, Verletzung, Fehlstellung, Schwellung, Nagelproblem oder Gehbeschwerden
- Mögliche Bestandteile: Stellung des Fußes, Gangbild, Beweglichkeit, Kraft, Stabilität, Sensibilität, Durchblutung, Haut und Nägel
- Zusätzliche Diagnostik: nur bei medizinischer Notwendigkeit
- Operation: wird besprochen, wenn Befund und bisheriger Behandlungsverlauf dies rechtfertigen
Ablauf der fußchirurgischen Untersuchung
Schritt 1: Beschwerden und Krankengeschichte
Zu Beginn werden die genaue Lokalisation, Dauer und Entwicklung der Beschwerden besprochen. Wichtig sind auch eine mögliche Verletzung sowie Aktivitäten, die die Symptome verstärken oder lindern. Der Chirurg kann nach Beruf, Sport, Schuhwerk, früheren Operationen, chronischen Erkrankungen, Medikamenten, Durchblutung, Diabetes, neurologischen Symptomen und bereits erfolgten Behandlungen fragen.
Schritt 2: Klinische Untersuchung des Fußes
Der Fuß wird meist im Sitzen und im Stehen untersucht. Beurteilt werden Schwellung, Druckschmerz, Haut- und Nagelveränderungen, Hornhautverteilung, Zehenstellung, Form des Fußgewölbes, Gelenkbeweglichkeit, Sehnenfunktion, Bandstabilität, Kraft, Sensibilität und Durchblutung. Auch bei einseitigen Beschwerden kann der Vergleich beider Füße hilfreich sein.
Schritt 3: Gang- und Funktionsprüfung
Wenn medizinisch sinnvoll, beobachtet der Spezialist Gangbild, Gewichtsverlagerung, Gleichgewicht, Abstoß über die Zehen und Bewegung von Ferse und Fußgewölbe. Schuhe und vorhandene Einlagen können Hinweise auf Abnutzung, Dämpfung, Absatzhöhe und Platz für die Zehen geben.
Schritt 4: Entscheidung über weitere Diagnostik
Nicht jeder Patient benötigt eine Bildgebung. Belastungsröntgen kann bei Verdacht auf Fraktur, Arthrose, Fehlstellung oder ein anderes knöchernes Problem erforderlich sein. Ultraschall kann ausgewählte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Weichteilen oder Nerven darstellen. Eine MRT-Untersuchung kann sinnvoll sein, wenn genauere Informationen über Knorpel, Weichteile, Stressverletzungen oder im Röntgen nicht ausreichend sichtbare Strukturen benötigt werden. Laboruntersuchungen kommen bei möglicher Infektion, Gicht, entzündlicher Erkrankung oder einer systemischen Ursache infrage.
Schritt 5: Behandlungsplan und weitere Kontrolle
Nach der Untersuchung erläutert der Chirurg die mögliche Ursache, die klinisch relevanten Befunde und den nächsten Schritt. Wenn weitere Untersuchungen erforderlich sind, können endgültige Diagnose und Behandlungsentscheidung nach Auswertung dieser Ergebnisse erfolgen.
Mögliche Behandlungswege
Eine konservative Behandlung kann Belastungsanpassung, geeignetes Schuhwerk, Einlagen, vorübergehende Stabilisierung oder Ruhigstellung, auf den Gesundheitszustand abgestimmte Medikamente, Physiotherapie, progressives Krafttraining, Dehnung oder eine andere gezielte Rehabilitation umfassen. Nagelprobleme können eine lokale Behandlung, Therapie einer Infektion oder einen kleinen Eingriff mit Entfernung eines Teils oder des gesamten betroffenen Nagels erfordern.
Eine Operation kann bei einem bestätigten strukturellen Problem, Gelenkinstabilität, ausgeprägter Fehlstellung, anhaltender Nervenkompression, Sehnenruptur, Fraktur, wiederkehrendem eingewachsenem Nagel oder fortbestehenden Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung besprochen werden. Verfahren, Anästhesie, Erholung, Belastungsgrenzen und Risiken hängen von der konkreten Diagnose ab.
Für wen die Untersuchung geeignet sein kann
Die Untersuchung kann Erwachsenen und Jugendlichen mit anhaltenden oder wiederkehrenden Fußbeschwerden, schmerzbedingten Einschränkungen beim Gehen oder Sport, sichtbaren Fehlstellungen und Beschwerden nach einer Verletzung helfen. Sie kann auch eine chirurgische Einschätzung ermöglichen, wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Besserung gebracht haben.
Eine plötzlich entstandene Fehlstellung, fehlende Belastbarkeit nach einer schweren Verletzung, eine offene Wunde, sich ausbreitende Rötung, Fieber, Gefühlsverlust, ein kalter oder verfärbter Fuß und eine rasche Verschlechterung erfordern gegebenenfalls eine dringende medizinische Beurteilung. Menschen mit Diabetes, Durchblutungsstörungen, verminderter Sensibilität oder geschwächter Immunabwehr sollten bei Wunden, Nagelinfektionen, Rötung oder Schwellung früher ärztlichen Rat einholen.
Anfrage über ZagrebMed vorbereiten
Beschreiben Sie in der Anfrage die genaue Stelle, die Dauer der Beschwerden, einen möglichen Unfall und die Auswirkungen auf Gehen, Arbeit, Schuhe oder körperliche Aktivität. Erwähnen Sie Schwellung, Taubheit, Rötung, Fehlstellung, Wunden, Nagelveränderungen oder Belastungsprobleme. Vorhandene Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Befunde, Facharztberichte, Entlassungsbriefe, Fotos und eine aktuelle Medikamentenliste können die Organisation der Untersuchung erleichtern.
ZagrebMed kann die Untersuchung beim Fußchirurgen im Agram Krankenhaus organisieren und klären, welche Unterlagen vor der Terminvereinbarung hilfreich sind. Senden Sie eine Anfrage mit einer kurzen Beschreibung Ihrer Beschwerden und den vorhandenen medizinischen Befunden.
Der Kandidat
Eine Untersuchung beim Fußchirurgen kann bei anhaltenden oder wiederkehrenden Fußschmerzen, Vorfuß- oder Fersenbeschwerden, Zehenfehlstellungen, schmerzhaften Nagelveränderungen, Schwellung, eingeschränkter Beweglichkeit, Gehproblemen oder Beschwerden nach einer Verletzung sinnvoll sein. Sie eignet sich auch, wenn eine bisherige Behandlung keine ausreichende Besserung gebracht hat oder eine chirurgische Einschätzung empfohlen wurde. Ein regulärer Termin ist nicht der richtige Weg bei einer möglicherweise dringlichen Situation wie schwerer frischer Verletzung, sichtbarer Fehlstellung, fehlender Belastbarkeit, offener oder infizierter Wunde, rasch zunehmender Rötung, plötzlichem Gefühlsverlust oder Durchblutungsstörung.
Vorbereitung
Nüchternheit oder eine besondere körperliche Vorbereitung sind normalerweise nicht erforderlich. Bringen Sie frühere Röntgen-, MRT- oder Ultraschallbilder und Befunde, Facharztberichte, Entlassungsbriefe, Angaben zu bisherigen Behandlungen und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Hilfreich sind auch die Schuhe, in denen die Beschwerden auftreten, sowie verwendete Einlagen oder Orthesen. Bereiten Sie Angaben zur genauen Lokalisation, zum Beginn, zu einer möglichen Verletzung, zu auslösenden Faktoren und zu Einschränkungen beim Gehen, Arbeiten, Sport und im Alltag vor.
Behandlung
Der Termin umfasst üblicherweise die Besprechung der Beschwerden und Krankengeschichte, die Untersuchung und das Abtasten des Fußes sowie die Beurteilung von Gelenkbeweglichkeit, Sehnen, Stabilität, Kraft, Sensibilität, Durchblutung, Haut und Nägeln. Auch Fußstellung und Gangbild können geprüft werden. Anschließend erläutert der Chirurg den Befund und empfiehlt den nächsten Schritt. Dieser kann eine konservative Behandlung, weitere Bildgebung oder Labordiagnostik, Rehabilitation, einen kleinen Nageleingriff, eine Kontrolle oder die Besprechung einer Operation umfassen.
Das Ergebnis
Das wichtigste Ergebnis ist eine klinische Einschätzung mit einem individuellen diagnostischen oder therapeutischen Plan. Einige Erkrankungen lassen sich bereits bei der Untersuchung erkennen, während andere eine Bildgebung, Laboruntersuchung oder Auswertung früherer Befunde erfordern. Der weitere Verlauf hängt von Diagnose, Dauer und Stärke der Beschwerden, Gewebezustand, bisheriger Behandlung, allgemeiner Gesundheit und Umsetzung des empfohlenen Plans ab. Die Untersuchung bedeutet nicht, dass eine Operation notwendig sein wird.
Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie den Chirurgen über Diabetes, Durchblutungsstörungen, verminderte Sensibilität, Immunerkrankungen, gerinnungshemmende Medikamente, Allergien, frühere Infektionen und Fußoperationen. Offene Wunden, Sekret, Fieber, zunehmende Rötung und rasch wachsende Schwellung müssen angegeben werden. Eine zeitnahe medizinische Beurteilung ist erforderlich bei starken Schmerzen nach einer Verletzung, fehlender Geh- oder Stehfähigkeit, sichtbarer Fehlstellung, kaltem oder verfärbtem Fuß, plötzlicher Taubheit oder Schwäche, sich ausbreitender Infektion oder einer Wunde bei Diabetes oder schlechter Durchblutung.
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