Lebensmittelunverträglichkeitstest für 125 Lebensmittel

Preis ab
343 €

Über das Verfahren

Der Lebensmittelunverträglichkeitstest für 125 Lebensmittel ist eine Blutuntersuchung, bei der die lebensmittelspezifische IgG-Reaktivität in einer Serumprobe gemessen wird. Das Panel umfasst 125 Lebensmittel und Lebensmittelbestandteile aus mehreren Gruppen und liefert einen breiten Überblick über die gemessenen IgG-Reaktionen. Der Befund ist als ergänzende Laborinformation zu verstehen und muss mit den Beschwerden, den tatsächlichen Ernährungsgewohnheiten, der Krankengeschichte und einer fachlichen Beurteilung verbunden werden.

Untersucht werden Milchprodukte und Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Kräuter, Gewürze und ausgewählte weitere Bestandteile wie Kaffee, Kakao, Hefe und Tee. Da auch Bestandteile wie Gliadin oder Gluten enthalten sind, darf das Ergebnis nicht mit einer Diagnostik auf Zöliakie, Weizenallergie oder eine andere bestimmte Verdauungserkrankung verwechselt werden.

Wann der Test in Betracht gezogen werden kann

Diese Art der Untersuchung wird häufig erwogen, wenn Beschwerden wiederholt nach Mahlzeiten auftreten, aber keine eindeutige Verbindung zu einem einzelnen Lebensmittel erkennbar ist. Dazu können ein Blähbauch nach dem Essen, Bauchschmerzen und Krämpfe nach dem Essen, Durchfall oder Verstopfung gehören.

Diese Beschwerden sind nicht spezifisch für eine Lebensmittelunverträglichkeit. Sie können auch bei Reizdarmsyndrom, Zöliakie, Laktose- oder Fruktosemalabsorption, entzündlichen oder infektiösen Erkrankungen, Arzneimittelwirkungen, Veränderungen der Darmbewegung und anderen Störungen vorkommen. Anhaltende, starke, zunehmende oder ungeklärte Beschwerden sollten deshalb medizinisch abgeklärt werden.

Wichtige Fakten zum Test

  • Probe: Serum aus einer Blutprobe
  • Panelgröße: 125 Lebensmittel und Lebensmittelbestandteile
  • Gemessene Reaktion: lebensmittelspezifische IgG-Reaktivität
  • Vorbereitung: nüchtern oder mindestens drei Stunden ohne Nahrung
  • Befund: in der Regel innerhalb von sieben Tagen
  • Auswertung: Interpretation ist im Laborbefund enthalten

Was die Untersuchung von 125 Lebensmitteln bedeutet

Ein größeres Panel deckt mehr häufig verzehrte Lebensmittel ab als eine kleinere Auswahl. Dadurch können mögliche Muster sichtbar werden, die bei einem begrenzten Panel nicht erfasst würden. Die größere Anzahl erhöht jedoch nicht automatisch die diagnostische Aussagekraft der Methode und bedeutet nicht, dass jedes auffällige Lebensmittel Beschwerden verursacht.

Lebensmittelspezifisches IgG kann nachweisbar sein, weil ein Lebensmittel regelmäßig gegessen wird. Ein höherer Wert misst nicht die Stärke der Beschwerden, sagt keine unmittelbare allergische Reaktion voraus und beweist nicht, dass der Verzicht auf dieses Lebensmittel zu einer Besserung führt. Je mehr Lebensmittel untersucht werden, desto mehr Befunde können entstehen, die sorgfältig eingeordnet werden müssen.

Ablauf der Untersuchung

Schritt 1: Beschwerden, Ernährung und Medikamente erfassen

Vor dem Test ist es sinnvoll, festzuhalten, welche Beschwerden auftreten, wann sie beginnen, wie lange sie dauern und ob sie sich nach bestimmten Mahlzeiten wiederholen. Bekannte Allergien, frühere Diagnosen, gastroenterologische Untersuchungen, bestehende Ernährungseinschränkungen und die aktuelle Medikation sind für die spätere Auswertung relevant.

Das bestätigte Vorbereitungsprotokoll verlangt eine nüchterne Blutabnahme oder mindestens drei Stunden ohne Nahrung. Personen, die Kortikosteroide oder Zytostatika einnehmen, sollten den geeigneten Untersuchungszeitpunkt vorab klären. Das Protokoll kann einen Abstand von mindestens einem Monat erfordern. Eine verordnete Therapie darf jedoch niemals ohne ärztliche Zustimmung unterbrochen oder verändert werden.

Schritt 2: Entnahme der Blutprobe

Es wird eine Blutprobe entnommen und zur Gewinnung von Serum verarbeitet. Die Probenentnahme dauert nur kurz und erfordert normalerweise weder Anästhesie noch Sedierung oder eine Erholungsphase. Alltägliche Tätigkeiten können in der Regel direkt danach fortgesetzt werden.

Schritt 3: Analyse von 125 Bestandteilen

Das Serum wird auf IgG-Reaktivität gegenüber den im Panel enthaltenen Lebensmitteln und Bestandteilen untersucht. Der Befund stellt die einzelnen Messwerte strukturiert dar. Die Analyse bildet die Vorgänge im Verdauungssystem nicht direkt ab und weist keinen unmittelbaren ursächlichen Zusammenhang zwischen einem Lebensmittel und einer Beschwerde nach.

Schritt 4: Befund und Interpretation

Der Befund ist normalerweise innerhalb von sieben Tagen verfügbar und enthält eine Interpretation. Die Ergebnisse sollten mit den tatsächlich verzehrten Lebensmitteln und dem zeitlichen Verlauf der Beschwerden verglichen werden. Falls eine Ernährungsumstellung erwogen wird, ist eine begrenzte, fachlich begleitete Eliminationsphase mit geplanter Wiedereinführung aussagekräftiger als ein dauerhafter Verzicht allein aufgrund des Laborwertes.

Grenzen der IgG-Methode

Die Bestimmung lebensmittelspezifischer IgG-Antikörper unterscheidet sich von einer IgE-Allergiediagnostik. Der Test kann keine sofortige Lebensmittelallergie diagnostizieren, das Risiko einer Anaphylaxie bestimmen oder eine allergologische Abklärung bei Nesselsucht, Schwellungen, pfeifender Atmung, Atemnot, Schwindel oder einer raschen Reaktion nach dem Essen ersetzen.

Führende allergologische Fachgesellschaften empfehlen IgG- oder IgG4-Panels nicht als eigenständige Diagnosemethode für Lebensmittelallergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten. IgG-Antikörper können eine normale Exposition gegenüber einem Lebensmittel und teilweise eine immunologische Toleranz widerspiegeln. Ein positives Ergebnis beweist daher nicht, dass das jeweilige Lebensmittel die Beschwerden auslöst.

Der Test diagnostiziert außerdem keine Zöliakie, Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Infektion, Enzymstörung oder ein Reizdarmsyndrom. Abhängig von den Beschwerden können eine ärztliche Untersuchung, gezielte Laborwerte, Atemtests, Endoskopie, Bildgebung oder andere Untersuchungen geeigneter sein.

Unnötige Ernährungseinschränkungen vermeiden

Der gleichzeitige Verzicht auf viele Lebensmittel kann die Nährstoffversorgung beeinträchtigen, die Identifikation des tatsächlichen Auslösers erschweren und unnötige Einschränkungen schaffen. Besondere Vorsicht ist bei Kindern und Jugendlichen, Schwangerschaft, Stillzeit, niedrigem Körpergewicht, Essstörungen, chronischen Erkrankungen und bereits eingeschränkter Ernährung erforderlich.

Der Befund sollte eine strukturierte fachliche Beurteilung unterstützen und sie nicht ersetzen. Eine ärztliche oder qualifizierte ernährungsmedizinische Beratung kann prüfen, ob die Messwerte zur Beschwerdegeschichte passen, ob eine andere Erkrankung untersucht werden sollte und ob eine begrenzte Eliminations- und Wiedereinführungsphase sinnvoll ist.

Angaben für die Organisation des Tests

Geben Sie bei einer Anfrage über ZagrebMed an, wie lange die Beschwerden bestehen, wann sie auftreten, welche Lebensmittel als mögliche Auslöser infrage kommen, welche Ernährungseinschränkungen, Allergien und Medikamente bestehen und welche früheren Diagnosen oder Befunde verfügbar sind. Ein kurzes Ernährungs- und Symptomtagebuch kann die spätere Auswertung verbessern. ZagrebMed kann dabei helfen, den Untersuchungsablauf und eine passende fachliche Beurteilung vor oder nach dem Befund zu klären.

Der Kandidat

Der Test kann für Erwachsene oder Jugendliche mit wiederkehrenden, nicht akuten Beschwerden nach Mahlzeiten erwogen werden, besonders wenn kein eindeutiges Lebensmittel erkennbar ist und das Ergebnis zusammen mit einem Ernährungsprotokoll, der Krankengeschichte und einer fachlichen Beurteilung ausgewertet wird. Er ersetzt keine Allergiediagnostik, Zöliakieuntersuchung, Atemtests auf Kohlenhydratmalabsorption oder Abklärung anhaltender Magen-Darm-Beschwerden. Sofortige Reaktionen, Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, anhaltendes Erbrechen, Fieber, Anämie oder starke Bauchschmerzen erfordern zunächst eine medizinische Untersuchung.

Vorbereitung

Das bestätigte Protokoll verlangt eine nüchterne Blutabnahme oder mindestens drei Stunden ohne Nahrung. Bereiten Sie eine Liste der Medikamente, bekannten Allergien, Ernährungseinschränkungen, Beschwerden, verdächtigten Lebensmittel und früheren relevanten Befunde vor. Bei der Einnahme von Kortikosteroiden oder Zytostatika muss der Zeitpunkt vor der Buchung mit dem verordnenden Arzt und der Untersuchungsstelle abgestimmt werden, da ein Abstand von mindestens einem Monat erforderlich sein kann. Verordnete Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt oder verändert werden.

Behandlung

Es wird eine Blutprobe entnommen und zur Gewinnung von Serum verarbeitet. Das Serum wird auf spezifische IgG-Reaktivität gegenüber 125 Lebensmitteln und Lebensmittelbestandteilen analysiert. Anästhesie, Sedierung oder eine Erholungsphase sind normalerweise nicht erforderlich. Der Laborbefund stellt die gemessenen Reaktionen dar und enthält eine Interpretation, die mit Ernährung und Beschwerden verglichen werden sollte.

Das Ergebnis

Der Befund ist in der Regel innerhalb von sieben Tagen verfügbar. Er zeigt die gemessene IgG-Reaktivität für die einzelnen Lebensmittel und Bestandteile des Panels und enthält eine Interpretation. Ein Ergebnis beweist nicht, dass ein aufgeführtes Lebensmittel Beschwerden verursacht, misst nicht deren Stärke und diagnostiziert keine unmittelbare Lebensmittelallergie. Am hilfreichsten ist der Befund in Verbindung mit der tatsächlichen Ernährung, dem zeitlichen Beschwerdeverlauf, der Krankengeschichte und gegebenenfalls einer fachlich begleiteten Eliminations- und Wiedereinführungsphase.

Vorsichtsmaßnahmen

Lebensmittelspezifische IgG-Ergebnisse dürfen nicht als eigenständige Diagnose einer Lebensmittelallergie oder Lebensmittelunverträglichkeit verwendet werden. Zahlreiche Lebensmittel sollten nicht allein wegen eines auffälligen Laborwertes dauerhaft gemieden werden, da umfangreiche Einschränkungen zu Nährstoffmängeln führen und die Ermittlung der tatsächlichen Ursache erschweren können. Besondere Vorsicht gilt bei Kindern, Schwangerschaft, Stillzeit, niedrigem Körpergewicht, Essstörungen, chronischen Erkrankungen und bereits restriktiver Ernährung. Nesselsucht, Schwellungen, pfeifende Atmung, Atemnot, Ohnmacht oder eine rasche Verschlechterung erfordern eine geeignete allergologische oder dringende medizinische Abklärung. Nach der Blutabnahme können vorübergehend Druckempfindlichkeit, ein Bluterguss oder Schwindel auftreten.

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