Männliches Sexualhormon-Panel

Preis ab
109 €

Über das Verfahren

Das männliche Sexualhormon-Panel ist eine Blutuntersuchung mit acht Hormonen und hormonbezogenen Parametern, die an der männlichen Fortpflanzungsfunktion, dem Androgenhaushalt, der Schilddrüsenregulation und der Kommunikation zwischen Gehirn und Hoden beteiligt sind. Untersucht werden das thyreoideastimulierende Hormon (TSH), Estradiol, Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEA-S), das follikelstimulierende Hormon (FSH), das luteinisierende Hormon (LH), Gesamttestosteron, freies Testosteron und das Sexualhormon-bindende Globulin (SHBG).

Die gemeinsame Bestimmung dieser Parameter ermöglicht eine breitere Beurteilung als eine alleinige Testosteronmessung. Die Ergebnisse können den Arzt dabei unterstützen, die Funktion der Hoden, die hormonelle Steuerung durch die Hypophyse, den Beitrag der Nebennieren, die Bindung der Hormone an Transportproteine und die Schilddrüsenregulation einzuordnen. Das Panel kann bei Veränderungen von sexuellem Verlangen, Erektionsfähigkeit, morgendlichen Erektionen, Fruchtbarkeit, Muskelkraft oder Körperzusammensetzung sowie bei Müdigkeit und Energiemangel oder Konzentrationsproblemen und Brain Fog erwogen werden.

Diese Beschwerden sind nicht spezifisch für eine Hormonstörung. Sie können auch mit Schlafmangel, Stress, Medikamenten, Nährstoffmängeln, Schilddrüsenerkrankungen, Stoffwechselstörungen, chronischen Erkrankungen oder psychischen Faktoren zusammenhängen. Das Panel unterstützt daher die ärztliche Abklärung, stellt allein jedoch keine Diagnose.

Welche Werte das männliche Hormonpanel erfasst

  • Gesamttestosteron: Erfasst das gesamte im Blut zirkulierende Testosteron, sowohl die proteingebundene als auch die ungebundene Form. Testosteron trägt zur Sexualfunktion, Spermienbildung, Erhaltung von Muskeln und Knochen, Bildung roter Blutkörperchen und allgemeinen körperlichen Funktion bei.
  • Freies Testosteron: Bezeichnet den kleinen Anteil des Testosterons, der nicht an Proteine gebunden und für Gewebe leichter verfügbar ist. Der Wert kann hilfreich sein, wenn Gesamttestosteron und Beschwerden nicht zusammenpassen oder SHBG verändert ist.
  • SHBG: Das Sexualhormon-bindende Globulin wird überwiegend in der Leber gebildet und bindet einen großen Teil von Testosteron und Estradiol. Erhöhte oder erniedrigte SHBG-Werte können die verfügbare Testosteronmenge und die Interpretation des Gesamttestosterons beeinflussen.
  • LH: Das luteinisierende Hormon wird in der Hypophyse gebildet und regt die Hoden zur Testosteronproduktion an. Das Verhältnis zwischen LH und Testosteron kann Hinweise geben, ob weitere Untersuchungen der Hodenfunktion oder der hormonellen Steuerung erforderlich sind.
  • FSH: Das follikelstimulierende Hormon unterstützt über seine Wirkung auf Zellen im Hoden die Spermienbildung. Es ist bei der Beurteilung von Fruchtbarkeit und Hodenfunktion relevant, kann die Fruchtbarkeit jedoch nicht allein bestimmen.
  • Estradiol: Ein Teil des Estradiols beim Mann entsteht durch die Umwandlung von Testosteron. Es trägt zur Knochengesundheit, Sexualfunktion und hormonellen Rückkopplung bei. Der Wert wird zusammen mit Testosteron, Beschwerden, Körperzusammensetzung und Medikamenten beurteilt.
  • DHEA-S: DHEA-S ist eine Androgenvorstufe, die hauptsächlich in den Nebennieren gebildet wird. Der Wert informiert über den Nebennierenanteil der Androgenproduktion, misst jedoch nicht direkt die Testosteronproduktion der Hoden.
  • TSH: TSH steuert die Produktion der Schilddrüsenhormone. Schilddrüsenstörungen können zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, sexuellen Beschwerden, Gewichtsveränderungen und veränderten SHBG-Werten beitragen.

Warum ein einzelner Hormonwert keine Diagnose erlaubt

Hormonwerte können durch Tageszeit, Schlafqualität, akute Erkrankungen, intensive körperliche Belastung, Kalorienrestriktion, Körpergewicht, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und die verwendete Labormethode beeinflusst werden. Testosteron folgt einem Tagesrhythmus und ist üblicherweise am früheren Vormittag höher. Ein unerwartet niedriger oder grenzwertiger Wert muss daher möglicherweise unter standardisierten Bedingungen wiederholt werden.

Ein Testosteronmangel oder eine andere Hormonstörung wird nicht anhand eines einzelnen Messwertes diagnostiziert. Der Arzt berücksichtigt passende Beschwerden oder klinische Zeichen, wiederholt auffällige Ergebnisse bei Bedarf, beurteilt Gesamttestosteron und freies Testosteron im Verhältnis zu SHBG und prüft, ob LH, FSH, Estradiol, DHEA-S oder TSH eine weiterführende Abklärung nahelegen. Auch das Alter und die Referenzbereiche des jeweiligen Labors sind relevant.

Je nach Anlass und Ergebnismuster können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, darunter eine wiederholte morgendliche Testosteronmessung, Prolaktin, Schilddrüsenhormone, Blutbild, Stoffwechselwerte, Eisenstatus, eine Untersuchung der Hypophyse, ein Spermiogramm oder eine fachärztliche Beratung.

Wie die Untersuchung üblicherweise abläuft

Schritt 1: Anlass der Untersuchung erfassen

Vor der Blutabnahme sollte festgehalten werden, welche Beschwerden bestehen, wann sie begonnen haben, ob sie dauerhaft auftreten und ob sie Sexualfunktion, Fruchtbarkeit, Energie, Konzentration, körperliche Leistungsfähigkeit oder das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.

Schritt 2: Vorbereitung klären

Die genauen Anweisungen sollten bei der Terminvereinbarung bestätigt werden. Bei der Abklärung eines möglichen Testosteronmangels wird häufig eine morgendliche Blutabnahme bevorzugt. Verschriebene Medikamente, Testosteron oder Schilddrüsenmedikamente dürfen nicht ohne ärztliche Anweisung abgesetzt werden. Eine Liste aller Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, anabolen Substanzen und früheren Hormonbefunde sollte vorbereitet werden.

Schritt 3: Blutentnahme

Es wird eine venöse Blutprobe entnommen, aus der die enthaltenen Hormone und SHBG bestimmt werden. Die Blutentnahme dauert normalerweise nur wenige Minuten. Vorübergehend können eine leichte Druckempfindlichkeit, ein kleiner Bluterguss oder Schwindel auftreten.

Schritt 4: Laboranalyse

Die acht Parameter werden analysiert und mit den jeweils geltenden Referenzbereichen angegeben. Die genaue Bearbeitungszeit sollte bei der Terminvereinbarung erfragt werden, da sie vom Laborablauf und den einzelnen Analysen abhängen kann.

Schritt 5: Ärztliche Einordnung

Die Ergebnisse sollten gemeinsam betrachtet werden. Der Arzt kann das Hormonmuster mit den Beschwerden, Untersuchungsbefunden, früheren Ergebnissen, Medikamenten, bestehenden Erkrankungen und dem Zeitpunkt der Blutentnahme vergleichen.

Was die Ergebnisse klären können

Das Panel kann ein Muster zeigen, das eine weitere Abklärung der Androgenproduktion, der Hypophysensignale, der Hodenfunktion, der Nebennierenandrogene, der Schilddrüsenregulation oder der Hormonbindung erforderlich macht. Das Verhältnis zwischen Testosteron, LH und FSH kann die weitere Diagnostik lenken. SHBG kann erklären, weshalb Gesamt- und freies Testosteron unterschiedliche Aussagen über die verfügbare Hormonmenge vermitteln.

Unauffällige Werte schließen nicht alle möglichen Ursachen sexueller Beschwerden, von Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder Fruchtbarkeitsstörungen aus. Ebenso bestätigt ein einzelner Wert außerhalb des Referenzbereichs nicht automatisch eine Erkrankung oder die Notwendigkeit einer Hormontherapie. Therapieentscheidungen setzen eine ärztliche Beurteilung und gegebenenfalls zusätzliche oder wiederholte Untersuchungen voraus.

Welche Angaben für eine Anfrage über ZagrebMed hilfreich sind

Bereiten Sie eine kurze Beschreibung der Beschwerden, deren Dauer, die Tageszeit mit den stärksten Symptomen, eine Liste der Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, frühere Hormonbefunde, relevante Diagnosen und mögliche Fragen zu Fruchtbarkeit oder Sexualfunktion vor. Diese Informationen können über ZagrebMed übermittelt werden, um das Panel anzufragen oder zu klären, ob die Laboruntersuchung mit einer ärztlichen Beratung oder weiteren diagnostischen Leistungen in Zagreb kombiniert werden sollte.

Der Kandidat

Das Panel kann für erwachsene Männer mit Beschwerden oder klinischen Fragestellungen erwogen werden, bei denen die Androgen-, Hypophysen-, Nebennieren- oder Schilddrüsenregulation eine Rolle spielen könnte. Dazu gehören vermindertes sexuelles Verlangen, Erektionsstörungen, seltenere morgendliche Erektionen, Fruchtbarkeitsprobleme, ungeklärte Müdigkeit, Energiemangel, Konzentrationsprobleme, nachlassende Muskelkraft, Veränderungen der Körperzusammensetzung oder frühere auffällige Hormonwerte. Es kann auch zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden, wenn Medikamente, eine Hormonbehandlung, chronische Erkrankungen oder andere gesundheitliche Faktoren die Hormonwerte beeinflussen können. Das Panel allein bestätigt weder einen Testosteronmangel noch Unfruchtbarkeit oder eine andere endokrine Erkrankung. Vor oder nach der Untersuchung kann eine ärztliche Beurteilung erforderlich sein.

Vorbereitung

Die genauen Vorbereitungshinweise sollten bei der Terminvereinbarung bestätigt werden. Bei der Abklärung eines möglichen Testosteronmangels wird häufig eine morgendliche Blutentnahme bevorzugt, da die Testosteronkonzentration im Tagesverlauf schwankt. Hinweise zur Nahrungsaufnahme und zum Zeitpunkt der regulären Medikamenteneinnahme sollten beachtet werden. Verschriebene Medikamente, Testosterontherapie, Schilddrüsenmedikamente oder andere Hormonbehandlungen dürfen nicht ohne ärztliche Anweisung abgesetzt werden. Bereiten Sie eine Liste aller Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, anabolen Substanzen und kürzlich erfolgten Behandlungen vor. Frühere Hormonbefunde und der Zeitpunkt früherer Blutentnahmen sollten, soweit bekannt, mitgebracht werden. Akute Erkrankungen, ausgeprägter Schlafmangel, intensives Training oder starke Kalorienrestriktion können die Interpretation beeinflussen.

Behandlung

Es wird eine venöse Blutprobe entnommen und auf TSH, Estradiol, DHEA-S, FSH, LH, Gesamttestosteron, freies Testosteron und SHBG untersucht. Die Blutentnahme dauert in der Regel nur wenige Minuten. Anschließend wird Druck auf die Einstichstelle ausgeübt, um eine leichte Nachblutung oder einen Bluterguss zu vermeiden. Die Ergebnisse werden mit den geltenden Referenzbereichen angegeben. Die genaue Bearbeitungszeit sollte bei der Terminvereinbarung bestätigt werden. Das Laborpanel selbst umfasst keine Behandlung.

Das Ergebnis

Der Befund enthält die Einzelwerte aller acht untersuchten Parameter. Bei der Interpretation werden das Verhältnis zwischen Gesamt- und freiem Testosteron, SHBG, Hypophysenhormonen, Estradiol, Nebennierenandrogenen und Schilddrüsenregulation berücksichtigt. Ein einzelner normaler oder auffälliger Wert reicht nicht zur Diagnose einer Hormonstörung aus. Ein Testosteronmangel setzt üblicherweise passende Beschwerden und wiederholt niedrige Testosteronwerte unter geeigneten Messbedingungen voraus. Je nach Ergebnismuster kann der Arzt wiederholte morgendliche Messungen, weitere Laboruntersuchungen, ein Spermiogramm, bildgebende Diagnostik oder eine endokrinologische, urologische, andrologische oder fertilitätsmedizinische Beratung empfehlen.

Vorsichtsmaßnahmen

Die Blutentnahme kann kurzfristige Beschwerden, einen kleinen Bluterguss, Druckempfindlichkeit, Schwindel oder selten eine länger anhaltende Blutung an der Einstichstelle verursachen. Informieren Sie die Fachperson vor der Blutentnahme über Gerinnungsstörungen, blutverdünnende Medikamente oder frühere Ohnmachtsanfälle bei Blutentnahmen. Hormonwerte können durch die Tageszeit, akute Erkrankungen, Schlafmangel, Gewichtsveränderungen, intensives Training, Kalorienrestriktion, Medikamente, Testosteron oder anabole Steroide, Schilddrüsenbehandlung und Nahrungsergänzungsmittel beeinflusst werden. Eine Hormontherapie darf nicht allein aufgrund dieses Panels begonnen, beendet oder verändert werden. Die Ergebnisse müssen zusammen mit Beschwerden, Krankengeschichte, Untersuchungsbefunden und gegebenenfalls wiederholten Messungen beurteilt werden.

Ivana, Patient Coordinator

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Ivana, Patientenkoordinatorin von ZagrebMed