Flüssigkeitsüberschuss im Körper (Hypervolämie)

Nierenversagen führt zu Flüssigkeitsretention, was Schwellungen, Bluthochdruck, Schweregefühl, Atemnot und Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) verursacht.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung und Labortests und wird durch Ultraschall des Bauchs oder Herzens sowie Röntgenaufnahmen des Brustkorbs bestätigt. Die Behandlung umfasst Dialyse mit Fokus auf Ultrafiltration zur Entfernung überschüssiger Flüssigkeit. Hämodialyse und CRRT werden häufig eingesetzt.

Folgen bei Nichtbehandlung

Unbehandelte Hypervolämie kann zu Lungenödem, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und einem erhöhten Schlaganfallrisiko führen.

Zugehörige medizinische Leistungen